Stadt der Zukunft: Wertvoller Austausch im INTELLIGENT URBANIZATION FORUM

Vielfältige Redner und interessante Projekte zum Thema „Stadt der Zukunft“ – das macht das INTELLIGENT URBANIZATION FORUM aus. Grisha Domakowski (Projektleiter, b_TEC Foundation), Nmadili Okwumabua (Gründerin, CPDI Africa), Harald Ehren (Chefredakteur, DVZ – Deutsche Verkehrs-Zeitung) und Pia Laube (Marketing & Vertrieb, Berlin TXL) erzählen, wie ihnen als Teilnehmer das Forum gefallen hat.

 

Wie fanden Sie die Veranstaltungen des Intelligent Urbanization Forums insgesamt? Was hat Ihnen besonders gut gefallen?

Domakowski: Die Veranstaltung war super und sehr hilfreich. Besonders die Idee, zwei Städte gleichzeitig zu präsentieren und zwei Projekte gegenüberzustellen, hat mir gut gefallen.

Ehren: Als Moderator von drei Panels hat mir die hohe Aufmerksamkeit und die Interaktionsbereitschaft des Publikums besonders gefallen. Zuerst dachte ich, es sei schwer, die unterschiedlichen Schwerpunkte der Panels unter einen Hut zu bringen, aber es hat bestens funktioniert.

Laube: Wir waren mit unseren Veranstaltungsmöglichkeiten sehr zufrieden und bekamen durchweg gutes Feedback zu unseren Sessions. Der Vortrag zu Contemporary African Architecture war außergewöhnlich und interessant. Wir freuen uns, dass wir Teil der Ausstellung sein durften.

Okwumabua: Die vielfältigen Redner im Intelligent Urbanization Forum waren sehr gut ausgewählt und miteinander abgestimmt. Am besten gefiel mir, dass die an den Themen Interessierten die Gelegenheit bekamen, sich bereits vorher umfassend über die Moderatoren und ihr Vortragsprofil zu informieren.

 

Welches Projekt haben Sie vorgestellt?

Domakowski: Ich habe „Barcelona Urban Innovation: Campus Diagonal-Besòs“ vorgestellt.

Ehren: Ich habe als Moderator vier Projekte vorgestellt: „Globale Trends: Chancen und Risiken für die Logistikimmobilienbranche“, „Die Rolle der Mobilität in innovativen Urbanisierungsprojekten“, Barcelona und Berlin – Zukunftsperspektiven der Städteplanung“ und „Mobilität und Vernetzung in der Metropolregion München“.

Laube: Ich habe „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“ vorgestellt.

Okwumabua: Bei dem von mir vorgestellten Projekt handelte es sich um einen Vortrag über die Kunst der modernen afrikanischen Architektur (The Art of Modern African Architecture). Ich erörterte Verfahren für den Entwurf kulturell nachhaltiger Pläne für Bauträger, die in Afrika investieren wollen.

 

Welches Fazit ziehen Sie aus Ihrer Teilnahme?

Domakowski: Kurz zusammengefasst, war die Teilnahme hilfreich, nützlich und innovativ.

Ehren: Ich würde gerne im nächsten Jahr wieder teilnehmen, gerne auch wieder als Moderator. Für englischsprachige Diskussionen rege ich eine Simultanübersetzung an. Ich hatte den Eindruck, dass beim in Englisch gehaltenen Panel „Barcelona und Berlin“ der eine oder andere Zuhörer gerne auch eine Frage stellen wollte, sich das aber wegen der Sprachbarriere nicht traute.

Laube: Für uns war es sehr bereichernd und eine tolle Gelegenheit, das Projekt in einem größeren Rahmen präsentieren zu können. Es war zudem schön, die anderen Teilnehmer kennengelernt zu haben.

Okwumabua: Sowohl aus dem Intelligent Urbanization Forum als auch von meiner „Art of African Architecture“-Galerie nehme ich mit, dass ein großes Interesse besteht, die Geheimnisse erfolgreicher Investitionsvorhaben auf dem afrikanischen Immobilienmarkt zu lüften.

 

Planen Sie 2017 eine erneute Teilnahme am Intelligent Urbanization Forum? Wenn ja, wissen Sie schon, welches Projekt Sie vorstellen werden?

Domakowski: Wahrscheinlich nicht. Wir wurden als Stadt von der Messe München eingeladen, und nächstes Jahr werden es andere Städte sein.

Ehren: Ich bin 2017 gerne wieder dabei, zumal das Thema „Intelligent Urbanization“ im Rahmen der Berichterstattung der Deutschen Verkehrs-Zeitung in der Artikelserie „Metropolitan Logistic“ eine große Rolle spielt. Dabei geht es etwa um City-Logistik und innovative Zustellmethoden – Stichwort „last mile“. Hier bietet das Forum sicherlich wieder wertvolle Anknüpfungspunkte.

Laube: Wir würden uns freuen auch in Zukunft wieder dabei zu sein, denn das Projekt Berlin TXL wird 2017 keinesfalls abgeschlossen sein. Es entwickelt sich kontinuierlich weiter und gewinnt neue Aspekte dazu, wie etwa das Schumacher Quartier, das nachhaltige, klimaneutrale Wohnquartier, das zugleich Smart City Konzepte umsetzt und Living Lab ist.

Okwumabua: Mein Unternehmen, Southern Sahara Designs, und die Sonderinitiative CPDI Africa werden bei der EXPO REAL 2017 wieder vertreten sein. Derzeit sind drei Modellstadt-Masterpläne in der Umsetzung, die an die Verhältnisse in Ost- und Westafrika angepasst werden können. Die Pläne werden alle Facetten der Konzepte zum Leben, Arbeiten und Spielen, nachhaltige und grüne Verfahren sowie anpassbare Pläne, die für die Benutzer kulturell relevant sind, aufnehmen. Wir freuen uns darauf, bei der EXPO REAL 2017 unsere Konzepte zum Modern African Village vorzustellen!

 

Informationen zum INTELLIGENT URBANIZATION FORUM 2017 und die Möglichkeit, sich als Ausstellungspartner zu bewerben, finden sie hier.

Weitere Artikel und Videos zum INTELLIGENT URBANIZATION FORUM finden Sie auch hier auf dem Blog.

© Campus Diagonal-Besòs

Grisha Domakowski, Projektleiter, b_TEC Foundation

© DVZ

Harald Ehren, Chefredakteur, DVZ – Deutsche Verkehrs-Zeitung

© Gerhard Kassner

Pia Laube, Marketing & Vertrieb, Berlin TXL

© cpdiafrica

Nmadili Okwumabua, Gründerin, CPDI Africa

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