Immobilien & Investment: Was bringt 2017?

Das neue Jahr ist noch jung, und wir alle sind voller gespannter Erwartungen: Was passiert in der Weltpolitik? Welche Trends bewegen die Immobilienbranche 2017? Wir haben einige Branchen-Experten gebeten, einen Blick in die Zukunft zu wagen. Viel Spaß beim „Blättern“!

Brad Olsen

Brad Olsen

Präsident, Atlantic Partners, Ltd.

 

„Wir erwarten 2017 ein Rekordjahr“

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „American Afternoon” im INVESTMENT LOCATIONS FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Weiterhin niedrige Zinsen und ein zunehmender Wettbewerb um die begehrtesten Immobilien in Deutschland haben zu einem höheren Interesse an US-Immobilien durch deutsche Investoren geführt. Wir sehen sowohl ein breiteres als auch ein tieferes Interesse. Dies bedeutet, dass sich neue Investoren nun für die USA interessieren, während bereits aktive Investoren ihr Engagement auf unserem Markt verstärken. Sie werden durch die Tiefe des weltgrößten institutionellen Immobilienmarktes und die Aussichten auf weiteres Wachstum in der US-Wirtschaft angezogen. Unsicherheiten könnten den Kapitalfluss abschwächen; wir erwarten 2017 im US-Immobilienmarkt jedoch ein Rekordjahr für institutionelle Investitionen aus Deutschland.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Ungewiss.

Dennis Lopez

Dennis Lopez

Chief Investment Officer, AXA IM – Real Assets

 

„Alternative Immobilien essentiell für Diversifikation“

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Investment/Strategien der Big Player im Investment” im EXPO REAL FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Der Investitionsausblick auf 2017 ist zurückhaltend, aber auch positiv. Investoren werden sich wahrscheinlich immer mehr auf Core-Plus- und Vermögenswerte mit Mehrwert konzentrieren, die neu im Kernbereich positioniert werden können, wobei internationale Diversifikation ein wesentliches Thema darstellt. Ein Großteil dieser Vermögensverwaltung sollte in den wirtschaftsstarken Großstädten der großen liquiden Märkte wie den USA; Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan stattfinden. Ungeachtet des Immobilientyps wird ein einheitliches Investitionsmodell erforderlich sein – ohne Kompromisse beim Standort. Für höhere Renditen bieten Vermietungsrisiken, Renovierungen und Weiterentwicklung in den Großstädten gegenüber dem Kauf von Immobilien in ertragreicheren Märkten des zweiten und dritten Grades bessere Möglichkeiten. Zur weiteren Diversifikation sollten attraktive Investitionsmöglichkeiten in alternative Immobilien zur Verfügung stehen. Die Nachfrage nach diesen Immobilien weist eine geringere Korrelation mit dem Konjunkturzyklus auf. Folglich sollten Investoren Alternativen als notwendige antizyklische Renditechance ansehen.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Wohlüberlegt.

 

Foto: Alex Lopez

Jan Linsin

Dr. Jan Linsin

Senior Director, Head of Research Germany, CBRE GmbH

 

„Die Zeichen stehen auf Wachstum”

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Pflegeimmobilienmarkt Deutschland” im SPECIAL REAL ESTATE FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Alternative Assetklassen gewinnen im aktuellen Niedrigzinsumfeld und angesichts deutlich gesunkener Renditen bei traditionellen Immobilieninvestments zunehmend an Bedeutung. Allein bei Pflegeimmobilien hat sich das Transaktionsvolumen zum Jahresende 2016 auf über drei Milliarden Euro summiert Dieses Rekordergebnis belegt das hierzulande spürbar gewachsene Interesse der nationalen wie internationalen Investoren an dieser alternativen Immobilienanlageklasse. Die Zeichen stehen auf Wachstum: Zum einen sorgt die demografische Entwicklung für einen weiteren Nachfrageschub nach professionellen Pflegedienstleistungen. Zum anderen fehlt es an modernen Pflegeeinrichtungen, die eine Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung bieten. Dafür bedarf es mehr (Privat-)Investitionen und weniger Regulierung. Denn privates Kapital will nicht in einem engen planwirtschaftlichen Korsett agieren, sondern in kreative und alternative Betreuungs- und Wohnformen für Pflegebedürftige investieren, die deren Bedürfnisse und die Marktnachfrage darstellen.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Spannend.

 

Foto: CBRE GmbH

Logan Smith

Logan Smith

Head of Logistics Investment für Europa bei BNP Paribas Real Estate

 

„Der Logistikimmobiliensektor war noch nie spannender als heute”

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Globale Trends: Chancen und Risiken für die Logistikimmobilienbranche” im DISCUSSION & NETWORKING FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Der Logistikimmobiliensektor wächst weiter, um mit der technologischen Entwicklung und dem sich verändernden Konsumentenverhalten Schritt zu halten. Zum Vergleich: Das Verhältnis der Lagerflächen pro Kopf in Europa liegt weiterhin lediglich bei einem Drittel des Niveaus in Nordamerika. Aus dieser Entwicklung ergeben sich spannende Möglichkeiten für Investoren und Mieter – sowohl im Bereich der XXL-Lagerhallen zur Erreichung von Skaleneffekten, als auch bei zentrumsnahen Objekten für die „letzte Meile” zum Endverbraucher. Zur Durchführung von Trendanalysen und für die Wahl des bestmöglichen Standorts sind Investoren und Mieter auf fundiertes Standortwissen und die entsprechende Datenqualität angewiesen. Eine Verlangsamung der technischen Entwicklung ist nicht abzusehen: Standorte, die heute noch genutzt werden, könnten morgen schon veraltet sein. Der Logistikimmobiliensektor war noch nie spannender als heute.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Dynamisch.

 

Foto: BNP Paribas Real Estate

Markus Trojansky

Markus Trojansky

dm-Geschäftsführer, verantwortlich für das Ressort Expansion

 

„Chancen durch Regeneration bestehender Flächen”

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Strategien des Handels” in der GRAND PLAZA 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Die Blickrichtung des Handels wird sich integralen Geschäftsmodellen zuwenden, um das stationäre Geschäft und die digitalen Absatzkanäle in geeigneter Weise miteinander zu verbinden. Zwei weitere Aspekte werden in diesem Jahr an Bedeutung gewinnen: Erstens wird das Aufgeben von Top-Lagen einiger Textilhändler neue Chancen für die stationären Vertriebsformen von Gütern des täglichen Bedarfs eröffnen, zweitens werden wir uns den wachsenden Anforderungen der Politik und damit unserer Vermieter hinsichtlich steigender Nachhaltigkeitsauflagen stellen müssen.

Ich erwarte eine weitere Konzentration auf die Top-Lagen, schwierige Genehmigungsverfahren für Handels-Agglomerationen in Stadtrandlagen und sehe kaum noch Chancen für neue Center. Die besten Chancen für Marktanteilszuwächse ergeben sich aus der Konzentration auf die Regeneration bestehender Flächen. Wir bei dm investieren bereits seit Jahren kontinuierlich in Bestandsmietobjekte und generieren auf diese Weise ein nachhaltiges organisches Wachstum.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Chancenreich.

 

Foto: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG/Alex Stiebritz

Ray Mahlaka

Ray Mahlaka
Finanzjournalist bei Moneyweb

 

„Das Interesse an Afrikas Immobilienmarkt wächst“

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Real Estate Markets in Sub-Saharan Africa” im INVESTMENT LOCATIONS FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Die globalen Märkte werden zunehmend volatiler, weshalb Investoren nach neuen Ländern mit lukrativen Möglichkeiten suchen. Aufgrund von Unsicherheiten verursacht durch den Brexit und den kometenhaften Aufstieg Donald Trumps zum Präsidenten der USA werden Investoren auf ihrer Suche auf den afrikanischen Kontinent geführt.

Den hitzigen Debatten im Sub-Saharan Africa Forum der EXPO REAL zufolge wächst das Interesse an den Immobilienmärkten in Afrika und immer mehr Investoren sind bereit, die feinen Unterschiede zwischen den 54 Ländern auf dem Kontinent kennenzulernen.

Trotzdem sind die meisten Investoren mit ihren Spekulationen auf dem Immobilienmarkt in Afrika noch vorsichtig. All jene, die zu Investitionen bereit sind, müssen diese langfristig betrachten. Afrikanische Länder stehen 2017 einer Reihe von Herausforderungen gegenüber. Dazu gehören Währungsschwankungen und ein schwaches Wirtschaftswachstum aufgrund der Abschwächung im Rohstoffzyklus.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Herausfordernd.

 

Foto: Desiree Swart/Moneyweb

Andreas Mattner

Dr. Andreas Mattner

Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

 

„Politische Unwägbarkeiten fordern gemeinsame Kraftanstrengungen”

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Gewerbeimmobilien und Investitionen” auf der EXPO REAL 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

 Die EXPO REAL 2017 ist als Branchenevent ideal dafür geeignet, aktuelle Trends innerhalb der Branche aufzuspüren, aber eben auch, um mit der Branche über aktuelle politische Vorhaben und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft ins Gespräch zu kommen. So wird die Messe in diesem Jahr angesichts der dann abgeschlossenen Bundestagswahl und der voraussichtlich laufenden Koalitionsverhandlungen in einem hochspannenden politischen Umfeld stattfinden. Ob beim Klimaschutz, beim bezahlbaren Wohnen und Bauen, dem Finanzierungsumfeld oder auch den steuerlichen Rahmenbedingungen – angesichts der nach wie vor angespannten Immobilienmärkte, dem weiterhin steigenden Investoreninteresse und der politischen Unwägbarkeiten brauchen wir gemeinsame Kraftanstrengungen aller beteiligten Akteure, um unsere Städte zukunftsfähig und nachhaltig zu entwickeln und zu bewirtschaften. Hierzu bietet die EXPO REAL wichtige Impulse.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Richtungsweisend.

 

Foto: Anna-Lena Ehlers

Prof Dr Peter Russo

Prof. Dr. Peter Russo

Geschäftsführer TheFutureFactory GmbH, München

 

„Spürbar steigender Disruptionsdruck”

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Digitalisierung” auf der EXPO REAL 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Was bringt uns das Jahr 2017 in Sachen Digitalisierung für die Immobilienwirtschaft? Ich bin der festen Überzeugung, 2017 werden wir ein großes Stück „digitaler“ – mehr als in den Jahren zuvor.

Dafür gibt es drei wesentliche Gründe: 1. Das Bewusstsein dafür, dass Digitalisierung eine wesentliche Geschäftsgrundlage für die Zukunft sein wird, steigt bei den Unternehmen. 2. Das Wissen um die Digitalisierung von Prozessen, aber auch die weitergehende Einbindung digitaler Inhalte und Services für die Kunden, verbreitet sich in den Unternehmen immer schneller. 3. Der Druck neuer Player, sog. PropTechs, nimmt zu.

Gerade für die immobilienwirtschaftlichen Dienstleister sehe ich das Jahr 2017 als den Beginn der großen, ernsten Herausforderungen. Wir wissen aus der Innovationsforschung, dass mit zunehmender Leistungsstärke neuer Technologien wie künstlicher Intelligenz, Big Data und Web 3.0, gerade die bisherigen, klassischen Dienstleistungen mehr und mehr verdrängt werden. Das Gute ist: Wir wissen aus anderen Industrien, wie Unternehmen frühzeitig auf solche Herausforderungen reagieren können, um selbst zum Treiber anderer zu werden. Bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Unternehmen erkennen, wie es um sie steht, und rechtzeitig handeln!

Meine Prognose für 2017: Die Investoren und Immobilienfinanzierer werden sich weitgehend mit der Konjunktur und der politischen Gemengelage entwickeln. Die immobilienwirtschaftlichen Dienstleister unterliegen einem spürbar steigenden Disruptionsdruck und müssen dringend Vorsorge treffen.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Optimistisch-besorgt.

 

Foto: EBS Universität für Wirtschaft und Recht, Wiesbaden

Axel Gedaschko

Präsident GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

 

„Bezahlbares Wohnen nicht aufs Spiel setzen“

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Wohnungsbau/Neue Menschen in Deutschland: Zuwanderung und Bauen ” auf der EXPO REAL 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Das Bundestags-Wahljahr 2017 wartet mit einigen wohnungspolitischen Spannungsfeldern auf: In den Wahlprogrammen der Parteien wird das Thema bezahlbares Wohnen eine zentrale Rolle spielen. Vorschläge wie eine „Neue Wohnungsgemeinnützigkeit” werfen bereits ihre Schatten voraus und weitere „Regulierungs-Brocken” wie das angekündigte zweite Mietrechtspaket des Bundesjustizministeriums bergen politischen Sprengstoff. Fest steht: Bezahlbares Wohnen in Deutschland darf auch in Wahlkampfzeiten nicht durch Aktionismus und eine „Politik der schönen Worte” aufs Spiel gesetzt werden. Bei jeder politischen Konstellation kommt es am Ende immer auf die handelnden Personen an. Ihre Herangehensweise muss – ungeachtet ihres Parteibuchs – vor allem von einem Blick für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Realität statt von Ideologie geprägt sein.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Chancenreich.

 

Foto: GdW, Urban Ruths

Philipp Depiereux

Philipp Depiereux

Gründer und Geschäftsführer, Digitalberatung und Company Builder etventure

 

"Ohne den CEO wird die Digitalisierung nicht funktionieren"

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Digitalisierung” auf der EXPO REAL 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Wenn wir davon sprechen, dass der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung, über die Ausführung bis zur Bewirtschaftung – digitalisiert wird, wird schnell klar: Kein Bereich bleibt unberührt. Ein wichtiges Thema und zentraler Baustein ist hier sicherlich IoT Home.

Wer in einer digitalen Welt noch eine Rolle spielen will, muss jetzt starten! 2016 ist, auch in der Immobilienwirtschaft, sehr viel passiert, aber dennoch steht gerade diese Branche am Anfang der Digitalisierung. Wie geht man die Herausforderung an? Radikal nutzerzentriert, prototypisch und vor allem sehr, sehr schnell, denn es haben sich bereits zahlreiche Start-ups bzw. PropTech-Firmen positioniert, um die Schnittstelle zwischen Kunden und dem klassischen Unternehmen zu besetzen. Wenn aber komplette Geschäftsmodelle und -abläufe eines Unternehmens digitalisiert und in Frage gestellt werden sollen, greift das tief in sämtliche Prozesse sowie in die Kultur des Unternehmens ein. Der Einzige, der Entscheidungen von dieser Tragweite fällen kann, ist der CEO.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Multi-vernetzend.

 

Foto: etventure

Rupprecht Rittweger

CEO e-shelter

 

„Ein globaler ‚Footprint’ wird immer wichtiger"

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Alternative Investments” im EXPO REAL FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Der Markt für Datacenter ist global 2016 sehr stark gewachsen. Digitalisierung, Big Data und Cloud-Computing sowie steigende regulatorische Anforderungen an Banken und Unternehmen werden auch 2017 zu einer starken Zunahme der Nachfrage führen.

Es wird immer wichtiger, einen globalen „Footprint“ zu besitzen, um Datacenter in den Kernmärkten Amerikas (New York, Dallas, Chicago, Silicon Valley) mit denen Asiens (Hongkong, Singapur, Shanghai, Beijing, Tokio) und Europas (Frankfurt, London, Amsterdam, Paris) zu vernetzen.

Datacenter sind ein wichtiger Bestandteil der globalen IT-Infrastruktur, und ständige Verfügbarkeit sowie die Qualität der Dienstleistungen (IT- und Telekommunikations-Infrastruktur sowie Energieversorgung) sind hierbei die entscheidenden Erfolgsfaktoren.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Spannend.

 

Foto: e-shelter

Florian Stadlbauer

Florian Stadlbauer

Head of Digitalization, Commerz Real AG

 

"Um uns herrscht ein digitaler Tsunami"

 

Inhaltlich angelehnt an Ihren Themenschwerpunkt „Digitalisierung: Veränderte Prozesse und neue Nutzerlandschaften” im EXPO REAL FORUM 2016: Welches ist der wichtigste Trend 2017?

Alle Immobilienunternehmen müssen den Weg der Digitalisierung gehen – oder sie werden über kurz oder lang vom Markt verschwinden, weil sie vom digitalen Tsunami überrollt werden. Jeder CEO muss sich entscheiden: Will ich abwarten und schauen, was die anderen machen, oder die Digitalisierungswelle reiten und ihre Kraft nutzen?

Dabei ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern muss aus Sicht der Kunden betrachtet werden: Wie kann man sie begeistern und welche digitalen Dienstleistungen kann das Unternehmen heute bieten – 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche? Wie werden sich die Kundenbedürfnisse zukünftig ändern? Welche Kanäle werden die Kunden zukünftig benutzen? Daran muss sich das Vorgehen orientieren und ausreichend Ressourcen bereitstellen, um den digitalen Wandel auch wirklich zu vollziehen. Das funktioniert nicht mit ein, zwei IT-Stellen mehr, sondern nur über einen grundlegenden Kulturwandel.

 

Wagen Sie eine Prognose in einem Adjektiv: Wie wird das Jahr 2017 für die Immobilienwirtschaft?

Zukunftsentscheidend.

Brad Olsen
Dennis Lopez
Jan Linsin
Logan Smith
Markus Trojansky
Ray Mahlaka
Andreas Mattner
Prof Dr Peter Russo
Philipp Depiereux
Florian Stadlbauer

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