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rund um das wichtigste Netzwerk für Immobilien und Investitionen in Europa

Moderne Hochhäuser in grüner Umgebung Wie kann die Immobilienbranche zu einem klimafreundlicheren Europa beitragen? Foto via iStock
Allgemein

Green Deal: Privates Engagement als Schlüssel

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, dass Europa bis zum Jahr 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt wird. Der Weg dorthin ist noch relativ weit. Erste Ideen wurden im Europäischen Green Deal vorgestellt und zuletzt durch den Sustainable Europe Investment Plan weiter konkretisiert. Demnach sieht die Kommission den größten Investitionsbedarf im Gebäudesektor. Allein bei Wohngebäuden beläuft sich der vorgesehene Mittelbedarf für Investitionen in die Klimafreundlichkeit bis 2030 auf jährlich 120 Milliarden Euro. Zudem seien 75 Milliarden Euro pro Jahr für Gebäude der öffentlichen Hand und des Dienstleistungssegments notwendig, um die Energie- und Klimaziele für 2030 zu erreichen. Branchenübergreifend sollen in der nächsten Dekade öffentliche und private Investitionen in Klimaprojekte von mindestens einer Billion Euro mobilisiert werden.

 

Die Immobilienwirtschaft muss sich weiterhin ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen

 

Diese hohen Zahlen verdeutlichen die ebenso hohen Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft. Und sie spiegeln ihre gesamtgesellschaftliche Verantwortung wider, der wir uns seit Jahren stellen – etwa indem wir uns mit eigenen Vorschlägen einbringen. Schon früh etwa haben wir die CO2-Bepreisung – unter bestimmten Rahmenbedingungen und unter Beachtung komplexer Wirkungsketten – als eine marktwirtschaftliche Alternative zur Erreichung der Klimaziele identifiziert.

 

Intelligente Regelungen müssen bei politischen Vorhaben im Vordergrund stehen

 

Privates Engagement ist der Schlüssel, um die Klimaziele zu erreichen. Damit der Kapitalmarkt seiner Lenkungswirkung auch gerecht werden kann, braucht es statt Verschärfungen intelligente und marktgerechte Regelungen, die bei allen weiteren politischen Vorhaben im Vordergrund stehen müssen – insbesondere bei der anstehenden Überprüfung der aktuellen Kapitalmarktregulierung, aber auch bei der Einführung neuer Bankenregeln aus Basel.

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