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Wir haben 1.380 Immobilienexperten zur Zukunft der Branche befragt: Ihre Sicht ist optimistisch. Wir haben 1.380 Immobilienexperten zur Zukunft der Branche befragt: Ihre Sicht ist optimistisch.

EXPO REAL Stimmungsbarometer 2018: Immobranche optimistisch

  • 380 Immobilienprofis sehen weiterhin positive Verhältnisse
  • Viel Geld im Markt: B-Standorte und Nischensegmente begehrt
  • Digitaler Aufbruch entlang der gesamten Wertschöpfungskette


Zum zweiten Mal hat die EXPO REAL unter Messeteilnehmern eine aktuelle Online-Umfrage durchgeführt, 1.380 Immobilienprofis haben sich zu Trendthemen geäußert – und sind zuversichtlich, dass es der Branche weiterhin gut gehen wird. Besonders attraktive Segmente für Investitionen: Wohnen, Logistik- sowie Gesundheits- und Pflegeimmobilien.

 

„Die Immobilienwirtschaft lässt sich von Diskussionen um internationale Zölle und Verschuldung bislang nicht verunsichern – für 2018 und 2019 bleiben die EXPO REAL-Teilnehmer weiterhin optimistisch“, erklärt Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Ein Großteil der Befragten rechnet sogar mit steigenden Investmentsummen in Deutschland, dementsprechend sehen sie viel Potenzial in Nischensegmenten wie City-Logistik- oder Gesundheits- und Pflegeimmobilien.“ Aufbruchstimmung herrscht bei der digitalen Transformation, „die größten Potenziale werden in den Bereichen ‚Managen und Betreiben‘, ‚Planen und Bauen‘ sowie ‚Vermarkten‘ gesehen“.

 

Weiterhin positive Verhältnisse

 

Trotz geopolitischer Spannungen, Handelskonflikten und internationaler Verschuldung sehen 65,9 % der Befragten weiterhin positive Verhältnisse. 30 % glauben zumindest, dass ihr Unternehmen eine Abschwächung der Konjunktur abfedern kann.
62 % denken, dass die Investitionssummen in Immobilien in Deutschland steigen werden, 31,3 %, dass sie gleichbleiben.

 

Positive Aussichten für das Immobilienjahr 2019.
Positive Aussichten für das Immobilienjahr 2019.

Leipzig gilt als der Top B-Standort

 

 

Die föderale Struktur in Deutschland bietet viele Standorte mit Potenzial jenseits der großen Metropolen.
Top B-Standort ist mit Abstand Leipzig (48,1 %), gefolgt von Nürnberg (33,6 %), Wiesbaden (29,7 %), Münster (28,7 %) und Hannover (26,3 %).

Top-B-Standorte in Deutschland
Top-B-Standorte in Deutschland

Großes Interesse an Nischensegmenten

 

Wohnimmobilien werden nach Meinung der Befragten weiter an Bedeutung gewinnen (88,5 %).

Insbesondere sozialer Wohnungsbau/gefördertes Wohnen liegt dabei im Trend, denn 42,9 % sind der Ansicht, dass dieses Segment in seiner Bedeutung steigen wird.
Logistik ist der zweite große Potenzialträger, Top-Unterkategorie ist hier die City-Logistik-Immobilie mit 37 % Zustimmung. Gesundheits- und Pflegeimmobilien sind die Nummer 3 unter den Potenzialträgern bei den Segmenten.
Es sind also Nischensegmente abseits von klassischen Anlageobjekten wie Büro und Einzelhandel, die bei Immobilienexperten auf das höchste Interesse stoßen.

Sozialer Wohnungsbau, Logistikimmobilien sowie Gesundheits- und Pflegeimmobilien sind gefragt.
Sozialer Wohnungsbau, Logistikimmobilien sowie Gesundheits- und Pflegeimmobilien sind gefragt.

Staatliche Top-Fördermaßnahmen für bezahlbares Wohnen

 

Wie sollte der Staat bezahlbares Wohnen fördern? Die Befragten bevorzugen vor allem die Senkung der Grunderwerbssteuer (47,5 %), günstige Bereitstellung von staatlichen Grundstücken (44 %) und Aufstocken bestehender Gebäude (43,9 %).
Weit abgeschlagen ist die staatliche Regulierung der Mietpreise mit
13,2 % Zustimmung.
Im Mittelfeld liegen staatlicher Wohnungsbau (38,8 %), staatliche Eigenheimförderung (33,6 %) und stärkere Verdichtung (30,4 %).

Für bezahlbares Wohnen wünschen sich die Befragten eine Senkung der Grunderwerbssteuer.
Für bezahlbares Wohnen wünschen sich die Befragten eine Senkung der Grunderwerbssteuer.

Digitale Innovation bietet viel Potenzial

 

40,1 % der Befragten gibt an, dass ihr Unternehmen seinen Kunden und Geschäftspartnern digitale Produkte und Services anbietet. Angebote bestehen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Großes Potenzial für die Zukunft wird vor allem in den Bereichen ‚Managen und Betreiben‘, ‚Planen und Bauen‘ sowie ‚Vermarkten‘ gesehen.
Im Bereich ‚Smart City‘ ist die Lücke zwischen Angebot und Potenzial am größten, hier ist für die Zukunft also mit dem größten Entwicklungssprung zu rechnen.

Digitale Angebote gibt es entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Digitale Angebote gibt es entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

 

Für die Online-Umfrage hat die EXPO REAL das unabhängige Meinungsforschungsinstitut „IfaD“ beauftragt. Befragt wurden im Juli diesen Jahres 1.380 Messeteilnehmer der EXPO REAL 2017 aus dem In- und Ausland.

Weitere Informationen finden Sie auf der EXPO REAL Website und hier auf dem EXPO REAL Blog.

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