Stimmungsbarometer

Erstes EXPO REAL Stimmungsbarometer

1.575 Messeteilnehmer auf Entscheider-Ebene nahmen im Juli am ersten EXPO REAL Stimmungsbarometer teil. Ergebnis ist ein aussagekräftiges Meinungsbild der Immobilienbranche, unter anderem zur Rolle der EU, zu Digitalisierung, Zinspolitik und attraktiven Investitionszielen.

 

EU soll Finanz- und Wirtschaftspolitik stärker koordinieren

Stimmungsbarometer Europäische Union

Das EXPO REAL Stimmungsbarometer zeigt, dass die Immobilienbranche sowohl der EU als auch dem Euro positiv gegenübersteht. Eine Auflösung der EU und die Rückkehr zu landeseigenen Währungen werden von über 90 Prozent der Befragten als nicht erstrebenswert betrachtet. Im Gegenteil: Die überwiegende Mehrheit (84 Prozent) ist der Meinung, dass eine koordinierte Finanz- und Wirtschaftspolitik wünschenswert wäre, und mehr als die Hälfte (58 Prozent) sprach sich für einen EU-Finanzhaushalt und EU-Finanzminister aus.

 

Entspannung beim Thema Brexit

Stimmungsbarometer Brexit

Löste die Entscheidung für den Brexit zunächst einige Schockwellen aus, hat sich die Lage inzwischen deutlich entspannt. Nur ein Fünftel der befragten Unternehmen spürt direkte Auswirkungen, 13 Prozent haben ihre Strategie den Gegebenheiten angepasst. Die Mehrheit dagegen geht ihren bisherigen Geschäften völlig unbeeindruckt weiter nach.

 

Positive Einschätzung der künftigen Zinsentwicklung

Stimmungsbarometer Zinsniveau

Die niedrigen Zinsen waren bisher ein Treiber der positiven Entwicklung auf den Immobilienmärkten. Hier rechnet die überwiegende Mehrheit der Befragten (97 Prozent) in diesem und im nächsten Jahr nicht mit einer radikalen Wende, sondern allenfalls mit einem moderaten Anstieg – und der kann nach allgemeiner Einschätzung vom Markt ohne große Verwerfungen aufgefangen werden.

 

Digitalisierung gewinnt an Gewicht

Stimmungsbarometer Digitalisierung 1

Knapp die Hälfte (47 Prozent) der befragten Unternehmen bietet bereits digitale Produkte und Services an, 43 Prozent haben in den vergangenen zwei Jahren die Kapazitäten ihrer IT-Abteilung erhöht.

Stimmungsbarometer Digitalisierung 2

44 Prozent arbeiten mit spezialisierten Technologie-Unternehmen oder Start-ups bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zusammen. Und fast einhellig (91 Prozent) der Befragten sehen hohe Potenziale bei digitalen Produkten und Services. Mit anderen Worten: Die Digitalisierung der Immobilienwirtschaft schreitet zügig voran.

 

Die Top 10 der interessantesten Märkte für Investitionen

Stimmungsbarometer Märkte

Bei den Befragten stehen eindeutig die europäischen Märkte und die USA als Investitionsziele im Vordergrund. Vielleicht wenig verwunderlich, dass Deutschland ganz weit oben steht, mit deutlichem Abstand folgen die Nachbarländer Österreich und Schweiz und Benelux. Gleichauf liegen Mittel-, Ost- sowie Südosteuropa und Frankreich. Unmittelbar darauf folgen die USA, Südeuropa, die Nordischen Länder sowie Großbritannien und Irland. Und schaut man nach Asien, so ist China der Favorit.

 

Hohes Interesse an Gesundheits- und Pflegeimmobilien

Die Frage nach den Nutzungsarten mit dem größten Bedeutungszuwachs fördert klare Favoriten zu Tage: Nr. 1 sind Wohnimmobilien. Würde man die drei Segmente gefördertes, normales und luxuriöses Wohnen zusammenziehen, kommt die Befragung sogar auf einen Nettowert von 85 Prozent. Nr. 2 sind Gesundheits- und Pflegeimmobilien, Nr. 3 Logistik.

 

Die Rallye geht weiter

Stimmungsbarometer Geldsummen

Nahezu alle Befragten gehen davon aus, dass die in Immobilien investierten Geldsummen in diesem und im nächsten Jahr weiter steigen oder doch zumindest auf gleichem Niveau bleiben werden. Generell blickt die Branche demnach weiter positiv in die Zukunft.

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