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Mit Emmanuel Macron als Präsident steigen die ausländischen Investitionen in französische Büroimmobilien. Paris profitiert besonders. Foto: Feel good studio / Shutterstock. Mit Emmanuel Macron als Präsident steigen die ausländischen Investitionen in französische Büroimmobilien. Paris profitiert besonders. Foto: Feel good studio / Shutterstock.

Paris profitiert vom Macron-Effekt

Judi Seebus
Judi Seebus
Chefredakteurin, PropertyEU

Was ein Jahr doch ausmachen kann. Die Amtseinführung der Regierung Emmanuel Macron im Mai 2017 hat eine Welle von Auslandsinvestitionen auf dem französischen Büroimmobilienmarkt ausgelöst und das Vertrauen in den jüngsten Präsidenten, der je im Elysée-Palast residierte, besteht weiter. Zwar wird ganz Frankreich attraktiver für Investoren, aber Paris profitiert ganz besonders vom Macron-Effekt. Das meinten ortskundige Immobilienfachleute in einem kürzlich von PropertyEU in der französischen Hauptstadt veranstalteten Investment-Gespräch.

„Es sind nicht mehr nur Worte oder Gerüchte. Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass es tatsächlich stattfindet: Japanisches Kapital investiert in Paris mit einer neuen Vision von Frankreich als Dreh- und Angelpunkt für Geschäfte in ganz Europa“, meinte Andy Watson, Partner von Europa Capital.

Die Japaner sind dafür bekannt, dass sie sehr vorsichtig sind, wenn es darum geht, wann und wo sie ihr Kapital einsetzen. Doch Europa Capital hat, unterstützt von seiner Muttergesellschaft Mitsubishi Estate, gerade ein eigenes, von Watson geführtes Büro in Paris eröffnet. Dieses hat sich auf Anlagen in Core-Immobilien, insbesondere Büros, spezialisiert.

„Vor einem Jahr wäre das nicht möglich gewesen, aber in einem Jahr ist viel passiert“, fügte Watson hinzu. „In den letzten 12 Monaten haben wir dank einer wirklich wirtschaftsfreundlichen Générale Continentale Investissements phänomenale Veränderungen gesehen. Das Grand Paris-Projekt wird funktionieren, und es wird den Status von Paris als einer der wichtigsten Hauptstädte festigen. Der Büromarkt ist bereits stark, und im letzten Jahr begannen die Spitzenmieten im Hauptgeschäftsbezirk zu steigen. Dieser positive Trend wird sich auch an anderen Standorten fortsetzen.“

 

 

Ausländische Investoren konkurrieren mit einheimischen Playern

Laut Alfred Fink, Partner von Taylor Wessing, sind die Japaner vielleicht noch relative Neulinge in Paris, aber asiatische Anleger greifen insgesamt die traditionelle Vorherrschaft der französischen Investoren auf ihrem eigenen Markt an. „Käufe nehmen zu, und es kommen immer mehr Anleger aus dem Ausland: Zuvor wurden 70 % der Transaktionen von französischen Investoren getätigt, jetzt sind es noch 46 %“, erklärte er. „Zweifellos ist Frankreich als Investmentdestination attraktiver geworden, nachdem eine neue politische Führung im Amt ist, wie wir sie noch nie gesehen haben.“

Inzwischen passen sich einheimische Player wie Covivio an den Wandeln auf dem Büromarkt an, wo der von WeWork initiierte Coworking-Trend sich durchgesetzt hat. Covivios Antwort auf WeWork ist Wellio, auch als „Pro-Working Spaces“ bezeichnet, für Unternehmen jeder Größe sowie Einzelunternehmer und Freiberufler, mit dem Ziel, bis 2022 70.000 m2 Fläche anzubieten. „Wir erkennen an, dass sich das Kräfteverhältnis zugunsten des Mieters verschoben hat, der jetzt mehr Dienstleistungen und größere Flexibilität erwartet“, sagte Olivier Estève, stellvertretender CEO Covivio, in dem Gespräch. „Deshalb führen wir unser eigenes Angebot für flexible Büros ein.

Frankreich gehört zu Europas größten Immobilienmärkten und bietet lukrative Business- und Investment-Möglichkeiten. Zur EXPO REAL finden Sie den französischen Immobiliensektor erneut am Gemeinschaftsstand „Club France“ (Hier klicken für detaillierte Infos auf Französisch). Planen Sie Ihren Besuch schon jetzt und werfen Sie einen Blick auf unsere Ausstellerliste (3) sowie auf das Konferenzprogramm.

Club France auf der EXPO REAL

Der Club France Pavillon – Halle C2, Stand 214 – präsentiert ein breites Spektrum der französischen Immobilienwirtschaft, Key-Player im Lebenszyklus von Immobilien. Entwickler und Anleger, Wirtschaftsregionen und Städte, Makler und Architekten, Immobilienverwaltungen und Beratungsfirmen zeigen ihre Projekte.

 

Eine Weltstadt und ein vielversprechender Südosten

2017 erreichte das Transaktionsvolumen für Immobilieninvestments durch Unternehmen in Frankreich einen neuen Rekord von 26 Milliarden Euro, hauptsächlich in Büroimmobilien, aber auch in Handels-, Gewerbe-, Logistik- und Hospitality-Objekten.  Der Großraum Paris hat den Löwenanteil daran: ¾, mit Paris La Defense, dem ersten Geschäftsviertel auf dem europäischen Festland, mit seiner großen Anziehungskraft.

Das Wachstum der Region Nizza ist aufgrund des dramatischen Wachstums von Sophia Antipolis bemerkenswert, da es große Namen aus der gesamten Wirtschaftswelt anzieht.

 

Ein Highlight ist die „Club France/Primonial REIM Konferenz“ am 9. Oktober. Experten diskutieren hier über Pflege- und Seniorenimmobilien in ganz Europa.

 

2018 sind im „Club France“ folgende Immobilienakteure vertreten:

Aden Immo,

Axel Schoenert Architectes,

Covivio,

Eiffage Immobilier,

EOL,

L’Etoile Properties,

Macogep,

Nexity (Büroimmobilien),

Palladium Group,

Paris La Défense

PERIAL Asset Management,

Primonial REIM,

Sofidy SA,

Team Cote d’Azur – als Repräsentant der Städte Nizza und Sophia-Antipolis –

Treize Cent Treize,

Vinci Immobilier.

Highlights des Club France:

Club France Konferenz von Primonial REIM.

„Pflege- und Seniorenimmobilien“.

  1. Oktober – von 15:00 bis 15:45 – Diskussions- & Networking-Forum – Halle A1.

 

Club France Cocktail.

Die Gelegenheit, französisches Savoir-vivre zu genießen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Halle C2 – Stand 2149. Oktober – von 17:00 bis 19:00 – Club France – Stand 214 – Halle C2.

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