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Brexit, Zinspolitik, bezahlbares Wohnen: Das EXPO REAL Stimmungsbarometer 2019

1.880 Teilnehmer der größten Immobilienmesse Europas haben am dritten EXPO REAL Stimmungsbarometer teilgenommen und zeichnen ein aussagekräftiges Stimmungsbild der Immobilienwirtschaft. Zu den Themen gehören neben Brexit, Zinspolitik und Wohnen auch Investitionssummen, Top-Einflussfaktoren sowie beliebte Investitionsstandorte.

 

Starkes Jahr für die Immobilienwirtschaft

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Ein starkes Jahr für die Immobilienwirtschaft

 

79 Prozent der Befragten erwarten für ihr Unternehmen 2019 ein eher gutes Ergebnis,14 Prozent sogar ein Rekordjahr. Deutschland gilt weiterhin als sicherer Hafen. Die Immobilienprofis meinen zum Großteil, dass die Investitionssummen hier weiter steigen (55 Prozent) oder gleichbleiben (38 Prozent). Mit Blick auf die EU außer Deutschland rechnen immerhin 44 Prozent mit einer erneuten Steigerung und 47 Prozent mit einem gleichbleibenden Niveau. Nur zu UK schlägt das Pendel in die andere Richtung: 62 Prozent der Befragten gehen hier von sinkenden Investitionssummen aus, 29 Prozent rechnen mit gleichbleibenden Summen.

 

Brexit Chaos

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Brexit Chaos

 

Das Chaos um den Brexit macht sich in der Immobilienwirtschaft deutlich bemerkbar. 19 Prozent der befragten Immobilienprofis spüren das Chaos um den Brexit in ihrem Geschäft, rund ein Drittel hat die Investment-Strategie angepasst. 20 Prozent rechnen im Falle eines No-Deal-Brexit mit massiven Folgen für ihr Geschäft.

 

Die Zinswende ist abgesagt

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Zinswende

 

Die dauerhaft manifestierte Niedrigzins-Politik polarisiert: Jeweils die Hälfte der Befragten betrachtet diese Entwicklung als Segen beziehungsweise als Fluch.

 

Top 7 Einflussfaktoren Immobilienbranche

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Top 7 Einflussfaktoren Immobilienbranche

 

Diese Einflussfaktoren bewerten die Befragten als besonderes maßgeblich für die Immobilienbranche in Europa: Bezahlbares Wohnen (57 Prozent), Zinspolitik (53 Prozent), Flächenmangel (49 Prozent), Fachkräftemangel (45 Prozent), Digitalisierung (39 Prozent), hoher Liquiditätsdruck bei internationalen Investoren (38 Prozent) sowie Klimawandel/-schutz (37 Prozent).

 

Bezahlbares Wohnen

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Bezahlbares Wohnen

 

Bezahlbares Wohnen steht ganz oben auf der Agenda von Immobilienwirtschaft und Politik. 52 Prozent der Befragten trauen Markt und privaten Unternehmen immer weniger zu, gesellschaftliche Probleme zu lösen. 75 Prozent empfehlen, verstärkt mit Kommunen und Politik zu kooperieren. Immerhin 39 Prozent würden eine zielführende Regulierung in diesem Bereich unterstützen – und 7 Prozent investieren künftig wegen der starken Regulierung bei Wohnimmobilien verstärkt in Büroimmobilien.

 

Top-B-Standorte für Büroimmobilien in Deutschland

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Top-B-Standorte für Büroimmobilien in Deutschland

 

Das sind nach Meinung der Befragten die Top-B-Standorte für künftige Investitionen in Büroimmobilien in Deutschland: Leipzig (21 Prozent), Nürnberg (18 Prozent), Hannover (17 Prozent), Dresden (16 Prozent) und Wiesbaden (15 Prozent). Daneben gaben 49 Prozent an, dass sie nicht verstärkt in B-Standorte investieren wollen.

 

Nutzungsarten, die in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Nutzungsarten, die in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen

 

Welche Nutzungsarten werden in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnen? Besonders viele Stimmen konnten Gesundheits- und Pflegeimmobilien (64 Prozent) auf sich vereinen, gefolgt von Wohnen (56 Prozent), gemischt genutzten Immobilien (55 Prozent), Mikrowohnen (50 Prozent) und Logistikimmobilien (45 Prozent).

 

Deutsche Investoren investieren verstärkt im Ausland

 

EXPO REAL Stimmungsbarometer: Deutsche Investoren investieren verstärkt im Ausland

 

Deutsche Investoren investieren verstärkt im Ausland. Die beliebtesten Zielmärkte sind Österreich/Schweiz (30 Prozent), BeNeLux (14 Prozent), USA (14 Prozent), Nordeuropa (12 Prozent) sowie Frankreich auf gleicher Position mit Mittel- & Osteuropa (11 Prozent). Daneben geben 49 Prozent an, dass sie weiterhin nur in Deutschland investieren.

 

 

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