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Statements von EXPO REAL-Teilnehmern 2016

Die EXPO REAL wird geprägt von ihren Teilnehmern und Speakern. Auch in diesem Jahr werden markante Branchen-Köpfe und hochkarätige Experten in München vor Ort sein, viele davon als Panel-Teilnehmer in unserem Konferenzprogramm. Wir haben einige von ihnen schon vor dem Messestart um ein Statement gebeten. Viel Spaß beim „Blättern“!

Gerhard Meitinger
Leiter Immobilienfinanzierung Deutschland, pbb Deutsche Pfandbriefbank

„Banken müssen sich auf ihre Stärken konzentrieren“
Der Markt für Immobilienfinanzierungen ist im Wandel. Auf der einen Seite steigt durch neue Kreditgeber der Wettbewerb für die Banken. Auf der anderen Seite bieten sich hier neue Formen der Zusammenarbeit. Banken müssen sich auf ihre Stärken konzentrieren und als aktive Partner bei der Akquisition, der Darlehensstrukturierung und im Loan-Asset-Management auftreten.

„Neue Partnerschaften: Projektentwickler und Investoren, Banken und Versicherungen“
EXPO REAL FORUM, Halle A2, Stand 540
Mittwoch, 5.10.2016, 15:00-15:50 Uhr

Foto: © argum

Patrick Zahn
CEO KiK

„Auf keiner Fachmesse vergleichbare Zahl von Unternehmen aus der Branche“
Ich freue mich, dass wir dieses Jahr bei der EXPO REAL vertreten sind und zum ersten Mal einen eigenen Stand haben. Auf der Messe haben wir die Chance, unsere moderne Filialgestaltung der Fachwelt zu präsentieren. Ich bin vor allem auf die „Grand Plaza“ gespannt. Auf keiner anderen Fachmesse findet man eine vergleichbare Zahl von Unternehmen aus der Branche. Wir freuen uns auf interessante Gespräche mit alten und neuen Kontakten.

KiK Textilien und Non-Food GmbH
Halle C2, Stand 142

Foto: © KiK

Dr. Wulff Aengevelt
Geschäftsf. Gesellschafter, Aengevelt Immobilien, Düsseldorf

„Bezahlbarer Wohnraum für breite Mieterkreise ist eine Herkulesaufgabe“
Die schnelle Bereitstellung von geeignetem Wohnraum im Rahmen von Verbleib und Integration ist ein drängendes Thema: Es fehlt massiv an bezahlbarem Wohnraum, insbesondere in den zuwanderungsintensiven Wachstumskernen und wirtschaftsstarken Groß- und Mittelstädten mit breitem Arbeitsplatzangebot. Dabei beschränkt sich der Bedarf nicht auf Migranten und Asylsuchende, sondern umfasst alle Bedarfsgruppen von sozial Schwächeren oder relativ Einkommensschwachen über Studenten, kinderreiche Familien bis hin zu Älteren.
Erschwingliches Wohnen für breite Mieterkreise wird dabei allein durch konsequent nachhaltige Erhöhung des differenziert räumlich bedarfs- und vor allem einkommensgerechten Angebotes möglich. Dies erfordert zudem auch kostenoptimierte Baukonzepte, allerdings ohne nennenswerte Einbußen in Nachhaltigkeit, Qualität und Komfort, und natürlich preisgerechten Grund und Boden – ein gerade in Ballungsräumen äußerst knappes Gut.
Damit handelt es sich um eine weit über die Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung hinausgehende Herkulesaufgabe, die Politik, Gesellschaft und Immobilienwirtschaft nur mit klar definierter Perspektive in systematischer Zusammenarbeit angehen und lösen können.

„Neue Menschen in Deutschland: Zuwanderung und Bauen "
EXPO REAL FORUM, Halle A2, Stand 540
Mittwoch, 05.10.2016, 12:00 – 12:50 Uhr

Foto: © AENGEVELT IMMOBILIEN

Nicklas Lindberg
Präsident, Echo Investment

„Großer Zufluss an internationalen Mietern in Polen“
Polen ist aktuell das einzige Land in Mitteleuropa mit Investitionsmöglichkeiten in mehreren Städten. Deshalb sehen wir einen großen Zufluss an internationalen Mietern, die in mehreren Städten bereits stark vertreten sind. Polen besitzt die niedrigste Arbeitslosenrate seit der Wende, niedriger noch als vor der Finanzkrise im Jahr 2008. Neue Unternehmen aus BPO, SSC und R&D unterstützten diesen Trend. Das Gefühl eines stabilen Arbeitsmarkts führt in vielen Städten zu einer starken Nachfrage nach Wohnungen. Daneben haben Projekte in Einkaufszentren der ersten Generation einen großen Anteil am polnischen Einzelhandelssektor. Viele von ihnen befinden sich in erstklassigen Lagen, müssen jedoch neu gestaltet werden, um die heutigen Bedürfnisse der Kunden nach mehr Unterhaltung zu befriedigen.

"CEE/Polen"
INVESTMENT LOCATIONS FORUM, Halle A1, Stand 040
Mittwoch, 05.10.2016, 14:00 - 14:50 Uhr

Foto: © Echo Investment

Thomas Fink
Bereichsleiter Filialnetzentwicklung TEDi

„Mit den Schlüsselfiguren der Immobilienbranche ins Gespräch kommen“
Die EXPO REAL bietet eine hervorragende Plattform, um TEDi als sympathischen und expansiven Mieter zu präsentieren und mit den Schlüsselfiguren der Immobilienbranche ins Gespräch zu kommen. Der geeignete Ort dafür ist die "Grand Plaza", mit der die Impulsgeber ein Zentrum des Handels geschaffen haben. Damit gehen die Veranstalter neue Wege, die TEDi gerne mitgeht.
TEDi hat mit der Einführung eines neuen, wertigeren Filialkonzepts auch seine Expansionsstrategie angepasst: Ob Fachmarktzentrum, Shopping-Center oder Innenstadtlage, ebenerdig oder Basement bzw. Obergeschosslage. Unser neues Anforderungsprofil bietet noch mehr Möglichkeiten, TEDi ist flexibler geworden. Damit sind wir als Mieter interessanter denn je: Mit dem moderneren Flächenkonzept tragen unsere Märkte zur Arrondierung des Handelsumfelds bei. Als familienfreundlicher Händler in der Nachbarschaft mit knapp 1.500 Filialen in Europa hat TEDi in den vergangenen zwölf Jahren ein rasches Expansionstempo vorgelegt. Und wir freuen uns darauf, diese Erfolgsgeschichte dank der EXPO REAL bald mit neuen Partnern fortzusetzen.

TEDi GmbH & Co. KG
Halle C2, Stand 142

Foto: © TEDi

Lorenz Reibling
Chairman und Senior Partner, Taurus Investment Holdings, Boston (MA), USA

„Bald könnte der Stecker gezogen werden“
Der zyklische Kapitalismus hat sich nach der Finanzkreise 2008 in eine Traumwelt verabschiedet, in der Marktregeln außer Kraft gesetzt sind. Paul Singer erläuterte kürzlich im Wall Street Journal die krankhafte Situation anhand des Anleihemarktes. Doch der Anleihemarkt ist nur eines der infizierten Organe des Patienten. Seit 2008 wachsen in unseren System Geschwüre, der Patient wird zwar am Leben erhalten, doch durch die endlosen Injektionen von Geld eher nur palliativ versorgt. Die FED im speziellen und die Zentralbanken im Allgemeinen tragen hier die Verantwortung. In der Pathologie wird man später feststellen, der Patient bereits in der Weltwirtschaftskrise von 2008 einem Infarkt erlag und die Wiederbelebungsversuche – nach anfänglichem Erfolg – im Sand verliefen. In der Tat reflektieren die fehlenden Zyklen das EKG auf Nulllinie. In Wirklichkeit haben die FED und anschließend fast alle Zentralbanken in der Krise 2008 genau das Richtige getan: den Infarktpatienten erstmal wiederbelebt und hohe Dosen von Geld in das Herz injiziert. Nach kurzer Zeit jedoch verebbte die Wirkung. Die Behandlung des Marktes durch die Zentralbanken über acht Jahre hat ein missbräuchliches Ausmaß angenommen und einen unheilbaren Schaden erzeugt. Aus Angst vor dem Tod, nicht dem eigenen, sondern dem der Wirtschaft, gestand man sich die Sinnlosigkeit der endlosen Finanzinfusionen nicht ein. Die Rechnung wurde damit nur noch teurer, das Unvermeidliche jedoch nicht vermieden. Vermutlich könnte bald der „Stecker gezogen“ werden.

"Ist das Denken in Zyklen vorbei? "
EXPO REAL FORUM, Halle A2, Stand 540
Dienstag, 04.10.2016, 11:00 - 12:15 Uhr

Foto: © Lorenz Reibling

Barbara Knoflach
Global Head of Investment Management, BNP Paribas Real Estate

„Sekundäre Standorte sind im Kommen“
Aufgrund der aktuellen hohen Preise an A-Standorten und der Anforderung institutioneller Investoren, regelmäßige Erträge zu generieren, orientieren sich diese verstärkt in Richtung sekundäre Standorte. Der Renditeabstand zwischen primären und sekundären Standorten befindet sich auf einem historischen Hoch, was vermeintliche Nachteile in diesen Teilmärkten ausgleicht. Es gilt, die Fundamentaldaten der Immobilien genau zu prüfen, um ein nachhaltiges Investment mit einem stabilen Cash-Flow zu gewährleisten. Ein weiterer Vorteil der sekundären Standorte ist, dass diese langfristig weniger volatil sind. Dies entspricht wiederum den Anlage-Anforderungen institutioneller Investoren.

„Abseits vom Getümmel: B-, C- und D-Standorte“
EXPO REAL FORUM, Halle A2, Stand 540
Mittwoch, 05.10.2016, 14:00 - 14:50 Uhr

Foto: © BRUNO DES GAYETS/NIKOJA

Murray Cox
Gründer von "Inside Airbnb"

„Airbnb setzt Anreize, Wohnviertel auseinanderzureißen“
Anhand von Daten kann ich belegen, dass Airbnb nicht Teil der Sharing Economy ist und den Hospitalitymarkt beeinträchtigt. Es handelt sich lediglich um eine unregulierte Plattform, die Anreize setzt, Wohnviertel auseinanderzureißen.

"Airbnb & Co: Die Liebe der neuen P2P-Plattformen zum Hospitality- und Wohnungsmarkt"
SPECIAL REAL ESTATE FORUM, Halle C2, Stand 040
Dienstag, 04.10.2016, 13:30 - 14:50 Uhr

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von Murray Cox

Andy Rofe
Geschäftsführer Europa, Invesco Real Estate, London

„Ist es an der Zeit, den Optimismus mit Vorsicht zu genießen?“
Der Immobilienmarkt hat sich in den letzten sechs Jahren weltweit gut entwickelt. Ist es jetzt an der Zeit, den Optimismus mit Vorsicht zu genießen? Die Volatilität an den Finanzmärkten und der Währungen in der ersten Hälfte von 2016 hat für eine zunehmende Unsicherheit über die Dauerhaftigkeit des Wirtschaftswachstums in vielen entwickelten Volkswirtschaften gesorgt. Es mehren sich Befürchtungen, dass die Weltwirtschaft insgesamt gefährlich nahe an einer Rezession steht. Wir sind jedoch der Überzeugung, dass die kurzfristigen Wachstumsaussichten stark genug bleiben sollten, um die Immobiliennachfrage weiter zu stützen. Wenn man dies mit unseren Erwartungen kombiniert, dass zukünftig weiteres Kapital aus Asien in die USA und nach Europa fließt, sollte es nicht zu einer Verknappung der internationalen Kapitalflüsse kommen. Wir glauben, dass diese Zuflüsse die Nachhaltigkeit der Immobilienpreise untermauert und ein Umfeld für Investitionen fördert.

"Gesamtökonomie und Immobilienwirtschaft: Internationale Kapitalflüsse"
EXPO REAL FORUM, Halle A2, Stand 540
Dienstag, 04.10.2016, 12:30 - 13:20 Uhr

Foto: © Invesco Real Estate

Andreas Steinle
Geschäftsführer Zukunftsinstitut Workshop GmbH

„Der Handel der Zukunft ist wie Hollywood“
Was müsste passieren, damit Kunden Eintritt bezahlen, um in ein Geschäft zu gehen? Mit dieser Perspektive lohnt es sich, auf Handelskonzepte und -immobilien zu blicken. Denn allein mit einem Omni-Channel-Ansatz ist es nicht getan. Der stationäre Handel wird nur dann überleben, wenn er mit einem Kino- oder Restaurantbesuch konkurrieren kann. Deshalb müssen Handelskonzepte mehr Charakter zeigen: lokaler, emotionaler und vor allem viel überraschender. Der Handel der Zukunft ist wie Hollywood – eine Traumreise mit großen Gefühlen. Nur, dass es nicht beim Zuschauen bleiben darf. Der Kunde von morgen will ein Teil der Story sein. Dafür kann der Handel einen wertvollen Resonanzraum bieten.

"Erlebnisorientierung im Handel"
GRAND PLAZA, Halle C2, Stand 240
Mittwoch, 05.10.2016, 15:00 - 16:15 Uhr

Foto: © Zukunftsinstitut Workshop GmbH

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