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Auf in den Osten – eine Region mit Zukunft

Katarzyna Zawodna
Präsidentin von Skanska Commercial Development Europe

Die erste Hyperloop-Hochgeschwindigkeitsbahn der Welt wird Bratislava und Wien in 20 Minuten verbinden. Städte in Rumänien sind unter den 15 Städten mit den weltweit schnellsten Download-Geschwindigkeiten. Überrascht Sie das? Dann interessieren Sie sich vermutlich auch für weitere Fakten über Mittel- und Osteuropa (MOE).

 

Nach Angaben der Weltbankgruppe zählen Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei in den nächsten Jahren weiterhin zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftsräumen in der EU. Ausländische Direktinvestitionen (FDI) sind einer der stärksten Wachstumsmotoren in MOE. Die Region besitzt reichhaltige Erfahrungen in zukunftsweisenden Unternehmensdienstleistungen, IT und Back-Office-Aktivitäten, die aktuell zu den gefragtesten Dienstleistungen für FDIs in Europa gehören. Einer Prognose von Moody‘s zufolge sind diese Länder auch für in naher Zukunft auftretende internationale, wirtschaftliche und regionale sozioökonomische Herausforderungen gerüstet.

Menschen sind die eigentliche Stärke

Abgesehen von günstigen makroökonomischen Bedingungen schätzen Investoren vor allem die gut ausgebildeten und talentierten Arbeitskräfte. Jedes Jahr gibt es in MOE 1,2 Millionen Hochschulabsolventen mit Kenntnissen in insgesamt 40 Sprachen, die sie täglich nutzen. In Polen, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine stehen dem Arbeitsmarkt jedes Jahr 285.000 neue Ingenieure zur Verfügung – mehr als in den USA.[1] Laut Pisa-Studie der OECD zählen Polen, Slowenien, Tschechien und Lettland zu den Top 30 Ländern mit den besten Schulabschlüssen in Mathematik. Es ist offensichtlich, dass die Menschen die eigentliche Stärke dieser Region darstellen. Sie besitzen alle Fähigkeiten, um ambitionierte Ziele zu setzen und außerordentliche Ergebnisse für ihre jeweiligen Länder zu erreichen.

Ein Paradies für Immobilieninvestitionen

Motivierte junge Menschen, die die Wirtschaft vorwärtsbringen, sind für moderne Unternehmensdienstleistungen sehr wertvoll – ein Sektor, der nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das Baugewerbe ankurbelt. Es gibt noch immer Bedarf an erstklassigen Bürogebäuden, Einkaufszentren und Verkehrsinfrastruktur. Polen und Tschechien sind mit einem Marktanteil von 40 % beziehungsweise 18,5 % bei den gewerblichen Immobilientransaktionen weiterhin führend[2]. Und die Zukunft für diese Bereiche sieht vielversprechend aus.

Falls Sie sich noch nicht für Mittel- und Osteuropa interessiert haben, wird es also eigentlich höchste Zeit, sich mit dem Geschehen in diesem Teil der Welt zu befassen.

Weitere Fakten über die MOE-Märkte finden Sie im MOE-Investitionsbericht 2016 „Mission to Outperform“. Hier geht’s zum Download.

 

Skanska Commercial Development Europe

Skanska Commercial Development Europe initiiert und entwickelt nachhaltige Immobilienprojekte für Bürogebäude und andere gewerbliche Objekte. Das Unternehmen konzentriert sich auf Ballungsräume in Tschechien, Ungarn, Rumänien und Polen und operiert aus vier regionalen Unternehmenseinheiten: Skanska Property Czech Republic, Skanska Property Hungary, Skanska Romania und Skanska Property Poland.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.skanska.com/property

 

[1]  Dziennik Gazeta Prawna, April 2016

[2] CEE Investment Pulse, H1 2016, JLL

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